Organische Reichweite: So steigerst du Besucherzahlen nachhaltig

In der Welt des Online- und Social-Media-Marketing begegnet dir der Begriff „Organische Reichweite“ täglich. In diesem Blogartikel erklären wir, was hinter dem Begriff eigentlich steckt und welche Bedeutung er innerhalb einzelner Plattformen einnimmt. Nicht zuletzt haben wir dir Tipps, wie du deine organische Reichweite auf Google, Facebook, Pinterest und LinkedIn nachhaltig erhöhen kannst.

Was ist organische Reichweite? – Definition

Es gibt zwei Arten von Reichweiten. Die eine ist die „gekaufte Reichweite“, oft auch als „Paid Media“ bezeichnet. Unter ihr werden Besucher gezählt, die du mit bezahlter Werbung, wie zum Beispiel Online-Anzeigen, generiert hast.

Die organische Reichweite ist genau das Gegenteil von gekaufter Reichweite. Unter sie fallen alle Besucher, die dich auf natürliche Weise gefunden haben. In der Regel geschieht das durch Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google oder Bing.

Inhalte mit starker organischer Reichweite sind in der Regel für Suchmaschinen optimiert. Das heißt, dass sie auf bestimmte Suchanfragen (Keywords) zugeschnitten sind und den Search Intent vollständig beantworten.

Organische vs. Paid Media: Welche ist aussagekräftiger?

Unbestritten lässt sich mit Paid Ads in kürzester Zeit schnell eine Menge Reichweite generieren. Gerade Start-ups sind oftmals ganz aus dem Häuschen, wenn ihnen ihre bezahlten Ads tatsächlichen den schnellen Effekt bringen, den sie sich erhofften.

Doch Erfolg durch Paid Media allein währt oft nicht lange. Die hohen Besucherzahlen auf der Website halten nur an, solange weiterhin bezahlte Werbung geschaltet wird. Wenn die Ads offline genommen werden, sinken die Besucher und damit auch die Verkaufszahlen schlagartig.

Organische Reichweite setzt in der Regel langsamer ein und baut sich stetig weiter auf. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, das Vertrauen von Google und seinen Nutzern zu gewinnen. Wichtig ist, dass man regelmäßig neuen SEO Content veröffentlicht. Mit der Zeit baust du so ein Informationscluster auf deiner Website auf. Jeder einzelne Beitrag ist für eine Suchanfrage optimiert und gleichzeitig unterstützen sich alle Beiträge gegenseitig und bringen dir Autorität in deiner Nische.

Organische Reichweite SEO Blog

Organische Reichweite für Google erhöhen: Beachte diese 3 Regeln

Um deine organische Reichweite zu erhöhen, führt also kein Weg an der Suchmaschinenoptimierung vorbei. Das schaffst du durch den Aufbau von gutem Content auf deiner Website. Hier drei goldene Regeln dafür:

1. Baue relevante Suchbegriffe ein

Eine zuvor vorgenommene Keyword-Recherche sorgt dafür, dass du auch die Zielgruppe erreichst, die du erreichen möchtest. Umso passender deine Keywords gewählt sind, umso relevanter stufen Suchmaschinen wie Google deine Website als Suchergebnis ein.

2. Biete spannenden Content

Wichtig ist, dass du nicht nur mitreißend schreibst, sondern deinen Lesern in deinen Texten auch wirklichen Mehrwert bietest. Versetze dich in deine Interessenten hinein: Was könnte der Ursprung Ihrer Google-Suche sein? Welches Problem wollen Sie gelöst haben oder welchen Wunsch haben Sie? Warum bist du für sie die erste Wahl? Hole sie dann genau dort mit deinem Content ab und gewinne somit ihr Vertrauen.

3. Dein Inhalt muss zu deiner Zielgruppe passen

Versetze dich beim Schreiben immer in deinen Wunschkunden hinein. Überlege, wie er am liebsten angesprochen wird und wie du ihm etwas erklären musst, damit er „Feuer fängt“ und zukünftig noch mehr von dir lesen oder sehen möchte. Damit erreichst du, dass er wiederkommt oder dich sogar weiterempfiehlt. Schließlich denke immer daran, deine Inhalte sinnvoll untereinander zu verlinken. Interne Verlinkungen erhöhen nicht nur die User-Experience, sondern zeigen vor allem Suchmaschinen, wie deine Inhalte vernetzt sind und dass sie aufeinander aufbauen.

Organische Reichweite mit SEO: Aufwendig aber die Mühe wert

Wir möchten nichts schönreden – der Aufbau und auch die Optimierung deiner Inhalte dauert seine Zeit. Erste Ergebnisse von organischem Traffic über  die Google-Suchergebnisse wirst du frühestens in ein paar Wochen, oft erst Monaten sehen. Doch der Aufwand lohnt sich allemal, denn organische Traffic-Erfolge sind nachhaltig.

Weitere Infos und noch mehr Tipps aus der Redaktion zum Thema Content-Marketing erhältst du in unserem Guide „Content für Webseiten: Mit BlogTec Texte erstellen“.

Organische Reichweite über Social Media steigern

Wenn du erst durch Umwege zu unserem Artikel gekommen bist, hast du sicher die Erfahrung gemacht, dass viele Media-Experten vom Aufbau organischer Reichweite über Social Media Plattformen abraten und zum Teil auf reine Paid Media verweisen.

Grund dafür ist, dass die organische Reichweite auf einigen Plattformen in den letzten Jahren stark gesunken ist und der Aufbau von unbezahltem Traffic immer schwieriger und zeitintensiver wird. Verantwortlich sind vor allen Dingen die Algorithmen der Plattformen, die mittlerweile fast alle mit künstlicher Intelligenz arbeiten und sich stetig weiterentwickeln.

Dennoch funktioniert es. Wir haben uns dazu mal drei Plattformen näher angesehen und haben dir hierzu Tipps zusammengestellt:

Facebook

Der Facebook-Algorithmus spricht auf tausend verschiedene Ranking-Signale an. Die Hauptpunkte, die beim Newsfeed-Ranking berücksichtigt werden, ist in diesem Video von Facebook jedoch richtig gut erklärt.

Betrachtet man diese Erklärung mit den Aktualisierungen des letzten Jahres als großes Ganzes, kristallisieren sich vor allen Dingen die Aspekte Aktualität sowie Shares, Likes und Kommentare aus.

Ein Muss, um auf Facebook organische Sichtbarkeit zu bekommen, ist qualitativ hochwertiger Content. Zeige die Authentizität und Persönlichkeit deines Unternehmens und eure Produkte und Dienstleistungen in Aktion. Konkrete Kooperationen mit authentischen und vor allem passenden (!) Influencern kann eurer Reichweite nochmals einen entscheidenden Push nach vorn geben.

Seit 2018 zählt zu den klaren Regeln von Facebook auch etwa deren Aufräum-Strategie, die den Zweck hat, problematische Inhalte auf der Plattform zu reduzieren. Auch wenn du sicherlich weit entfernt davon bist, anstößige Inhalte zu veröffentlichen, solltest du darauf achten, dass du keine Wörter oder Inhalte postest, die vom System falsch interpretiert werden könnten.

Pinterest

Hast du einen verifizierten Business-Account auf Pinterest und diesen für die Google-Suche freigeschaltet, kannst du hier recht viel mit SEO ausrichten. Verwende dein Haupt-Keyword unbedingt in der Überschrift deines Boards sowie deiner Pins, die Beschreibung kannst du noch mit weiteren Sub-Keywords ausschmücken (vermeide aber Keyword-Stuffing!). Auch bei Pinterest sind Hashtags im Text oft nützlich.

Einer der wichtigsten Punkte bei Pinterest ist, dass du deine Inhalte persönlich gestalten solltest. Das heißt, hinter deinen Pins sollte nicht nur reine Werbung stecken. Dein Content sollte zum Bild passen, deine Inhalte neugierig machen, interessant, unterhaltend oder informativ sein. Den „Merken“-Button einzubinden, ist unbedingt zu empfehlen.

Hast du einen Inhalt gezeigt, der richtig gut lief? Dann poste ihn ruhig öfter und probiere andere Formate aus. Zudem sind auch Posts in Pinterest-Gruppen ein entscheidender Faktor, wie du deine organische Reichweite hier erhöhen kannst. Nach passenden Gruppen-Boards kannst du auf der Pin-Groupie-Seite suchen.

Ein weiteres Feature in Pinterest ist die Integration von Rich Pins. Diese synchronisiert die Inhalte deiner Webseite und deiner Pins automatisch miteinander. Aktualisierst du Inhalte auf deiner Homepage, wird dein Pin gleich mit aktualisiert. Die Verwendung von Rich Pins musst du jedoch über Pinterest beantragen.

LinkedIn

Auf LinkedIn geht es darum, nur wirklich zielgruppenrelevante B2B-Inhalte abzugeben. Sie müssen hochwertig sein und auch Mehrwert bieten. Postest du bereits fleißig, aber es kommt wenig zurück? Binde einen Call-To-Action ein, rege eine Diskussion an und traue dich, die Meinung eurer Firma über bestimmte Themen öffentlich zu machen – ein klassischer Booster für Likes, Kommentare und das Teilen von Inhalten.

Poste Inhalte immer direkt auf der LinkedIn-Seite und verwende dabei die von LinkedIn bereitgestellten Editoren und Textpublisher. Sie sind sie wirklich gut und einfach zu bedienen. Zudem werden Beiträge mit dem mit Abstand beliebtesten Format auf dieser Plattform – Videos – von LinkedIn auch besonders stark gerankt, wenn sie viele Zuschauer haben.

Genau wie im alltäglichen Geschäftsleben sind auch auf LinkedIn Kontakte Gold wert. Hast du eine große Community, helft euch gegenseitig: Verweise auf ähnliche Inhalte, teilt Meinungen, erwähnt Autoren und Personen. Schreibst du über verschiedene Themeninhalte, ist die Erstellung von einzelnen Gruppen empfehlenswert.

Unser Fazit

Seine organische Reichweite zu steigern, ist durch die hohe technische Intelligenz der Algorithmen-Systematik von Google sowie Social Media Plattformen schwieriger geworden als in den Vorjahren. Doch es ist nicht unmöglich und ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt innerhalb jedes professionellen Online-Marketing-Plans. Mit einer cleveren Strategie und in Kombination mit Paid Ads erhältst du durch sie langfristig wertvolle User: Diejenigen, die Klickbate-müde und hungrig nach echtem Content sind.

Brauchst du Hilfe bei deinem Online-Marketing? Ob es um organischen Traffic, SEO-Optimierung oder andere Fragen geht – wir beraten dich gerne.

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