Mit internen Verlinkungen Autorität gewinnen: So verlinkst du richtig!

Während viele Unternehmer enorme Mühe in den Aufbau ihrer URL-Struktur und externen Links stecken, fällt das Augenmerk auf interne Verlinkungen im Vergleich eher dürftig aus – ein großer Fehler! Wir verraten dir in diesem Artikel, warum gerade interne Verlinkung ein entscheidendes SEO-Werkzeug für den Erfolg deiner Website sein können und wie du sie auf professionelle und clevere Weise einsetzt und strukturell aufbaust.

Kleine Einführung: Diese 3 Arten von Verlinkungen gibt es

Auf Webseiten existieren grundsätzlich drei verschiedene Arten von Links:

Backlinks:

Diese verlinken von externen Websites auf deine, zum Beispiel auf einen bestimmten Artikel, den du auf deiner Seite veröffentlicht hast.

Externe Links:

Das sind Verlinkungen, die du auf deiner eigenen Seite einbaust und die zu einer externen Seite weiterführen, zum Beispiel auf die eines Geschäftspartners.

Interne Verlinkungen:

Mit internen Links leitest du den Leser auf anderen Content auf deiner eigenen Website weiter.

Welche Hauptfunktion haben interne Verlinkungen für deine Besucher?

Liest ein Interessent beispielsweise einen deiner Blogartikel, ist er oftmals an weiterführenden Infos zum Thema oder einem hierfür verfügbaren Angebot interessiert. Anhand interner Links navigierst du ihn mit einem Mausklick zu diesen weiter.

Wenn alle deine Inhalte sinnvoll miteinander verlinkt sind, schaffst du ein Informationsnetzwerk, das die Usability deiner Website erhöht. Darüber freuen sich die Leser und Google gleichermaßen.

Interne Verlinkung

Welche Vorteile haben interne Links für dich?

Interne Links sorgen dafür, dass sich ein Interessent im Durchschnitt länger auf deiner Website aufhält, gegebenenfalls wiederkommt und eher etwas kauft. Das liegt daran, dass er schneller an für ihn relevante Informationen kommt und dadurch entsteht eine bessere User-Experience. Anders ausgedrückt: Die Nutzung deiner Website macht ihm schlichtweg Spaß.

Der zweite entscheidende Punkt ist, dass sich nicht nur deine Besucher, sondern auch die Suchmaschinen wie Google durch interne Links besser auf deiner Website zurechtfinden. Sie verstehen, dass deine Inhalte zusammengehören, aufeinander aufbauen und schließen so auf eine hohe Nutzerrelevanz.

Folglich stellen interne Links aus diesem Grund ein wichtiges SEO-Instrument für dich dar und sind für eine gute Suchmaschinenplatzierung unentbehrlich.

Die 3 entscheidenden Kriterien für Google bei der Bewertung interner Links

Während die meisten deiner Website-Besucher die folgenden Aspekte oft nur indirekt wahrnehmen, stellen sie für Google & Co. bewusste Bewertungskriterien dar.

Die Platzierung deiner Links

Suchmaschinen haben bestimmte Analysekriterien, wie sie die Linkplatzierungen wahrnehmen. Der Begriff „Linkjuice“ wird in dem Zusammenhang gerne benutzt. Dieser beschreibt, welchen positiven Einfluss deine Linkstruktur im Idealfall haben sollte: Wie ein Saft sollten sich deine Links fließend und sinnvoll über deine Website verteilen und den Leser einfach durch deine Website führen.

SEO-Links, die direkt in die Textpassagen integriert sind, werden dabei immer am höchsten bewertet. Setze dennoch auch Verlinkungen sowohl innerhalb des Kopfteils deiner Website als auch in die Sitebar. Ebenso sollten auch interne Verlinkungen im unteren Teil (Footer) deiner Seite vorzufinden sein.

Verteile die internen Verlinkungen zudem im Text-Kern möglichst großzügig, zu geballt eingebettete Verlinkungen führen dazu, dass der Text von deinen Besuchern nicht mehr flüssig gelesen werden kann. Damit verfehlen sie den Sinn einer positiven User-Experience. Über Links innerhalb Listen oder Aufzählungen lässt sich streiten. Wenn du sie darin dennoch setzen willst, sind sie innerhalb der ersten Bulletpoints am besten aufgehoben.

Die Anzahl deiner internen Verlinkungen

Eine pauschale Antwort, wie viele interne Links insgesamt angebracht sind, können wir dir hier leider nicht liefern, denn das ist auch immer vom Gesamtumfang deiner Website abhängig. Sei nicht zu sparsam und übertreibe es auch nicht. Stelle sicher, dass jede interne Verlinkung einen Mehrwert für den Leser bietet.

Die Relevanz sowie die Qualität deiner internen Links

Mehr noch als die Anzahl deiner internen Verlinkungen ist entscheidend, welcher Content sich hinter deinen Links verbirgt. Bieten sie tatsächlich Mehrwert und bauen sie sinnvoll auf den gegebenen Informationen auf? In Bezug darauf schaut sich Google dafür deine Anker-Texte an.

Anker-Texte werden schlichtweg die Wörter oder Satzteile genannt, auf die du deine Verlinkungen setzt und die folglich anklickbar sind. Es sollte sichtbar sein, was sich hinter ihnen verbirgt. Halbsätze wie „Hier erfährst du mehr“ bieten hierbei keine klare Visualisierung.

Besser wäre, einen relevanten Suchbegriff zu setzen oder gleich den Textnamen zu nennen, zum Beispiel so: „Konkrete Tipps für die Erstellung einer Sitemap mit HTML oder XML haben wir dir in unserem Guide ‚WordPress Sitemap erstellen: Schritt für Schritt erklärt‘ übersichtlich zusammengefasst“.

Interne Verlinkungen: 7 Profi-Tipps für den SEO-Linkaufbau

Hier noch einige weitere Tipps zum Setzen interner Verlinkungen. Folgst du diesen Grundsätzen, dann verbesserst du nicht nur deine User-Experience, sondern erhöhst auch die Suchmaschinenoptimierung deiner Inhalte!

1. Denke als Erstes an deine Nutzer

Unser erster Tipp ist der relevanteste: Versetze dich in erster Linie in die Perspektive deiner Website-Besucher hinein. Beherzigst du diesen Rat, fällt dir die Auswahl der richtigen Links leichter und hilft dir auch, die perfekte Mischung aus internen und externen Links zu finden – im Endeffekt wollen die Suchmaschinen ja genau dasselbe. Mache es dir somit nicht komplizierter, als es ist.

2. Visualisiere deine internen Links

Mache interne Verlinkungen für deine Leser unübersehbar. Das geht ganz einfach, indem du sie etwa durch eine andere Farbe hervorhebst, kursiv setzt, unterstreichst oder sie mit einem Button hervorstechen lässt.

3. Interne Verlinkungen in Fotos und Videos

Auch Bilder oder Fotos können als interne Links dienen. Sie werden zwar von Suchmaschinen in der Regel etwas schwächer eingestuft, punkten jedoch durch Ihre Sichtbarkeit. Achte aber darauf, dass du sie für deine Nutzer und Google mit einem Alt-Tag und einer kurzen Bildbeschreibung erkenntlich machst.

4. Vermeide Tabs

Integriere einfache Verlinkungen und vermeide es, dass sich bei jedem Klick neue Tabs beim User öffnen. Das ist für diesen nicht nur irgendwann unübersichtlich, sondern wirkt oft auch unseriös. Alte PCs oder Laptops haben zudem auch manchmal ihre Schwierigkeiten damit.

5. Fokussiere dich auf Cornerstone-Article

Wähle einige deiner wichtigsten Seiten aus und stelle sicher, dass ein Großteil deines Contents zu ihnen verlinkt. Das können Produktseiten sein oder besonders informative Blogartikel. So schaffst du einen Funnel, der Nutzern und Google zeigt, wo die zentralen Werte deiner Website liegen.

6. Spare nicht mit gewinnbringenden Call-To-Actions

Verlinke auch oder gerade etwa im Kontext deines informativen Business-Blogs gezielt auf dein Leistungsportfolio. Da der Leser soeben über den Mehrwert deiner Produkte erfahren hat, führst du ihn mit dem Link somit souverän auf die Seite, auf der er diese bei Wunsch gleich erwerben kann. Dies kann äußerst effektiv sein und vor allem deine Sales pushen.

7. Vermeide doppelten Content

Schreibst du verschiedene Artikel über verwandte Themen, kann es sein, dass du dich – oft auch unbewusst – wiederholst. Mit einer Verlinkung zu den Artikeln untereinander kannst du deinen Nutzer beziehungsweise Google darauf hinweisen, dass es einen extra Artikel gibt, der sich in der Tiefe mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt.

Optimierung deines SEO-Content mit BlogTec

Last but not least möchten wir dir hier noch gerne unseren SEO-Content Optimierungs-Service vorstellen. Innerhalb dieses Service optimieren wir deinen bestehenden Content für relevante Keywords und setzen unter anderem interne Verlinkungen. Schon mit kleinem Budget und wenig Zeitaufwand lässt sich so die Performance mehrerer Seiten auf einmal erhöhen.

Wir überarbeiten deine Inhalte entsprechend der Anforderungen, die der Google Search Intent an sie stellt. Gleichzeitig achten wir darauf die Leseerfahrung für den Nutzer zu erhöhen. Schlussendlich setzen wir interne Verlinkungen und stellen sicher, dass deine Inhalte als Ganzes Beachtung finden.

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